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WEINANBAU

Seit dem 6. Jahrtausend vor Christi wird Wein schon angebaut. Asiaten, Griechen und Römer wussten, wie Wein aus dem Saft von Trauben hergestellt wird. Weltweit werden an sonnigen Orten Wein angebaut. Für den Weinanbau darf das Klima weder zu warm, noch zu kalt sein. Westeuropa, Nordamerika, Kalifornien und Australien sind genau richtig für den Anbau. Die Weinpflanzen werden meist an Hanglangen angepflanzt, dort wo die Weinpflanze viel Sonne empfangen kann. In Deutschland sind die Weinanbaugebiete bei den Flusstälern (Ahr, Mosel und Rhein).

Das kleinste Anbaugebiet in Deutschland ist Ahr. Zwischen Bonn und Koblenz werden ca. 540 Hektar Rebsorten angebaut. Vorwiegend rote Rebsorten. In Ahr wird Wein seit dem 8. Jahrhundert nach Christi angebaut. Das drittgrößte Anbaugebiet in Deutschland ist Baden. Mit 16.000 Hektar erstreckt es sich von Oberrhein bis zur Basel. Baden gehört zu den sonnigsten Anbaugebiet in Deutschland. Wie an der Ahr ist Spätburgunder ein Wein, der einen hohen Stellenwert einnimmt. Auch die Hessische Bergstraße ist auch ein Anbaugebiet. Wie auch die Ahr ein etwas kleineres. Von dort kommt der Riesling, der für seine gute Qualität bekannt ist. Der Wein aus der Hessischen Bergstraßen gilt als sehr teuer im Gegensatz zu anderen Anbaugebieten. Der Grund dafür ist, der Wein wird an steilen Berglagen angepflanzt und die Bearbeitungsbedingungen sowie die Lesebedingungen sind erschwert. 4.300 Hektar Wein wird seit 1971 in Nahe angebaut.

In Mitte der 90er wurde die Qualität des Weines immer schlechter und Nahe verlor seinen guten Ruf. Der gute Ruf wurde wieder hergestellt. Typisch für dieses Anbaugebiet sind viele Familienbetriebe. Die Rebfläche von 9.000 Hektar umschließt das Gebiet um die Mosel, Saar und Ruwer. Dort werden Steigungen von mehr als 50% genutzt. Die meist angebaute Rebsorte ist mit mehr als 50% der Riesling. Auch hier sind viele Familienbetriebe. Die Pfalz hat ein Anbaugebiet mit 23.500 Hektar. Die Pfalz gehört zu dem zweitgrößten Anbaugebiet in ganz Deutschland. Der Wein hat schon südländische Qualitäten. Auch Rheingau genießt den guten internationalen Ruf. Dort wird sehr auf die Qualität geachtet. Rheinhessen ist das größte Anbaugebiet in Deutschland. Auf 26.000 Hektar werden die Rebsorten angebaut. Der Fokus in Rheinhessen wird auf fruchtigen und milden Wein gesetzt. Hier ist der Anbau von Silvanars, Müller-Thurgau, Dornfelder und Burgunder an erster Stelle. Saale-Unstrut (in der ehemaligen DDR) gehörte zu dem Anbaugebiet für Massenproduktion. Es wurden große Mengen verkauft, wobei auf Qualität nicht geachtet wurde. Dieses wurde geändert und nun werden trockene aber dennoch fruchtige Weine mit höchster Qualität hergestellt. Auch in Sachsen wird Wein angebaut. Doch die klimatischen Bedingungen sind dort weniger geeignet. Dennoch gedeihen Müller-Thurgau und Riesling sehr gut da.