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WEISSWEIN

Zunächst muss der Wein geerntet, d.h. gelesen werden. Der Wein wird je nach geplantem Endprodukt in unterschiedlichem Reifegrad gelesen. Allgemein gilt, dass für trockene Weine die Beeren kurz vor der vollen Reife gelesen werden und für süße Weine mit der vollen Reife. Bei Weißweinen ist der nächste Schritt des Verarbeitungsprozesses die sogenannte Hülsenmaischung. Die Beeren werden dabei zerdrückt und es entsteht ein Gemisch aus Traubenkernen, Schalen und Most. Für Weißweine wird die Maische nur höchstens 24 Stunden stehen gelassen bevor der Most von Schalen und Kernen getrennt wird. Im nächsten Schritt wird der Most zur alkoholischen Gärung gebracht. Dazu wird der Saft in einen Gärbehälter gefüllt, welcher mit einem Gärröhrchen verschlossen ist, so dass die Gärung unter Luftabschluss erfolgen kann. Um die Gärung einzuleiten wird eine bestimmte Hefekultur, eine sogenannte Reinzuchthefe, zugegeben. Nach etwa sechs bis acht Tagen ist die Hauptgärung beendet und der im Most enthaltene Zucker zu Alkohol umgewandelt. Bei einem vollständigen Gärprozess erhält man als Ergebnis einen trockenen Wein mit etwa acht bis dreizehn Volumenprozent Alkohol. Um lieblichen Wein zu erhalten, muss die Gärung vorzeitig unterbrochen werden, damit noch Restzucker erhalten bleibt. Nach der alkoholischen Gärung kann sich noch die Malolaktische Gärung anschließen, bei welcher die enthaltene Äpfelsäure durch Bakterien in die mildere Milchsäure umgewandelt wird. Da dies mit einem Verlust an Aromen verbunden ist, wird bei der Herstellung von Weißweinen auf diesen Schritt meist verzichtet. Auch bei restsüßen Weinen ist diese besondere Nachgärung nicht möglich, da sonst der enthaltene Restzucker umgewandelt werden würde.

Weißwein wird in den meisten europäischen Weinbaugebieten produziert. Besonders für die Produktion von Weißwein geeinget sind aber Gebiete mit eher kühlem Weinbauklima, da weiße Weinsorten weniger Wärme und Licht zum Reifen benötigen. In den Weinbaugebieten in Deutschland, Österreich, Luxembur und der Schweiz sind etwa 50 Prozent der angebauten Weine weiße Rebsorten. Etwa der selbe Prozentsatz gilt auch für die nördlicheren der französischen Weinanbaugebiete (Champagne, Elsass, Jura, Loire). In Spanien ist der prozentuale Anteil deutlich zu gunsten der weißen Rebsorten verschoben, während in Italien wiederum ein eher ausgewogenes Verhältnis zwischen roten und weißen Rebsorten herrscht. In den warmen Gebieten am Mittelmeer dagegen werden Weißweine eher selten erzeugt. Und wenn dort Weißweine hergestellt werden, dann sind es eher Likörweinspezialitäten wie zum Beispiel die französischen Vin Doux Naturel aber auch italienische Passito-Weine, Madeira und Portwein.

Weißwein wird in den meisten europäischen Weinbaugebieten produziert. Besonders für die Produktion von Weißwein geeinget sind aber Gebiete mit eher kühlem Weinbauklima, da weiße Weinsorten weniger Wärme und Licht zum Reifen benötigen. In den Weinbaugebieten in Deutschland, Österreich, Luxembur und der Schweiz sind etwa 50 Prozent der angebauten Weine weiße Rebsorten. Etwa der selbe Prozentsatz gilt auch für die nördlicheren der französischen Weinanbaugebiete (Champagne, Elsass, Jura, Loire). In Spanien ist der prozentuale Anteil deutlich zu gunsten der weißen Rebsorten verschoben, während in Italien wiederum ein eher ausgewogenes Verhältnis zwischen roten und weißen Rebsorten herrscht. In den warmen Gebieten am Mittelmeer dagegen werden Weißweine eher selten erzeugt. Und wenn dort Weißweine hergestellt werden, dann sind es eher Likörweinspezialitäten wie zum Beispiel die französischen Vin Doux Naturel aber auch italienische Passito-Weine, Madeira und Portwein.